Ran an die Hanteln im Home-Gym

22.02.2020

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Nach wieder mal längerer (medikamentenbedingter) Sportabstinenz habe ich es eben endlich wieder tun können: Geräte raus, zehn Minuten Warmmachen auf dem Trampolin und ein bisschen Gymnastik auf dem Teppich im Wohnzimmer. 

Bewegung ist wichtig für Rheumis, aber auch ein wenig Krafttraining, ruhig nur mit dem eigenen Körper, Dehnen und Entspannen.

Weil es schon sehr anstrengend sein kann, sich anzuziehen und sich dann noch auf den Weg in die Halle zu machen, kann Home-Gym nützen. 

Ich persönlich hatte bereits Kontakt zu richtig vielen Physiotherapeuten in den Rehas und in der Klinik - und jede/r hat mir ein paar Übungen To-Go beigebracht, da ist genug hängen geblieben.

Im Herbst 2017 hatte ich ja noch versucht, die aufsteigende Erkrankung wegzusporteln. Da waren auch 20.000 Schritte täglich noch das Ziel, das ich ins Auge fasste. Gut, von diesen Ideen musste ich mich erstmal trennen. Aus vielen Tagen komme ich jetzt mit 3.000 oder 4.000 Schritten raus, das ist extrem ausbaufähig. Wenn aber noch Gymnastik dabei ist, ist das auch besser als nichts.

Aus der "Zeit davor" habe ich noch einen schriftlichen Trainingsplan für den ganzen Körper - und den nutze ich auch immer noch. Ich weiß, ich muss das nicht alles schaffen, was drauf steht. Nur nicht einen Tag alles geben und dann Wochen nichts machen. Lieber möglichst jeden Tag ein bisschen.

Kaputt geht da nix. Wenn irgendwas den Körper kaputt macht, dann sind das die (leider) notwendigen Medikamente, die das Immunsystem zügeln. Auch mit dem Schmerz wird heute in der Physiotherapie ein wenig lockerer umgegangen. Hieß es früher, nur bis an den Schmerz, darf man heute auch dosiert in den Schmerz hinein trainieren. Es dürfen auch Schmerzen überbleiben, die sollten nur nicht länger als drei Tage nach den Übungen andauern. 

In diesem Sinn: Ran an die Hanteln!