Aufhebungsvertrag

16.08.2019

An dieser Stelle ist es wichtig, das hatte ich im Hinterkopf, nichts zu unterschreiben. Später lernte ich, es ist gar nicht erlaubt, kranke Mitarbeiter ins Büro zu bestellen. Wichtig ist dann aber, sich auf die Suche nach einem Anwalt zu machen, der spezialisiert ist auf das Arbeitsrecht. 

Viele Arbeitgeber bluffen nur, hoffen, dass ein Auflösungsvertrag unter diesem Druck unterzeichnet wird. Auch das ist eigentlich nicht erlaubt, aber eine Unterschrift wäre eine Unterschrift. So ein Aufhebungsvertrag aus gesundheitlichen Gründen kann für beide Seiten Vorteile bieten, kann aber für den Gekündigten auch Nachteile bringen, z.B. eine Sperre beim Arbeitslosengeld und den Verlust der Krankenkassenzugehörigkeit. Es ist wichtig, sich mit dem Sachbearbeiter bei der Krankenkasse und einem Rechtsanwalt abzusprechen - das Für und Wider zu erwägen. 

Ich habe schließlich gegen meine Entlassung geklagt. Und ich durfte lernen, dass es ein Fehler von meinem Arbeitgeber war, mir zu kündigen...