Olga Tokarczuk:

Die Jakobsbücher

(Im Original Ksiegi Jakubowe. Übersetzt aus dem Polnischen von Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein)

Lisa Palmer und Lothar Quinkenstein  haben die Erarbeitung ihrer grandiosen Übersetzung dieses Meisterinnenwerks in einem Journal festgehalten. Unten finden Sie den Link. 

Die vielen Hintergrundinformationen sind sehr hilfreich bei der Lektüre dieses gewaltigen Romans!

 https://www.toledo-programm.de/journale/772/journal-zur-ubersetzung-des-romans-ksiegi-jakubowe-von-olga-tokarczuk-2014



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Olga Tokarczuk bricht mit "Die Jakobsbücher" in Polen gleich mehrere Tabus und wird deshalb von der herrschenden PiS-Partei scharf kritisiert. Vorgestern hat die Neue Zürcher Zeitung das so zusammengefasst:

Kreuze

17.01.2020

Über die Bauern und ihre schwere Situation haben wir ja schon gelesen bei Olga Tokarczuk.

Warschau

16.01.2020

Der Ort: Warschau (die informelle Hauptstadt, formell ist die Königsstadt Krakau bis Mai 1791 die Hauptstadt)

Wendungen

15.01.2020

Unter diesen neuen Bedingungen kehrt Jakob Frank Ende des Jahres 1758 nach Polen zurück. Ihm musste geschmeichelt werden, und er musste darauf hingewiesen werden, dass sonst möglicherweise andere Anführer die Lehren des Sabbatai-Zwi in Polen-Litauen zur neuen Blüte bringen könnten.

Der Medicus Ascher hat in Lemberg die heimatlose Prinzessin Gitla geheiratet, um dem Gerede in der Stadt ein Ende zu setzen. Geredet wird viel im ganzen Land. Gerüchteweise auch darüber, dass der Bischof Dembowski von den talmudischen Juden mit einem Bann belegt wurde und daran starb. Andere wiederum, wie Gitla, haben gehört, dass