Rheuma und Buch

Nach Ausbruch meiner Erkrankung Rheumatoide Arthritis wurde ich schnell arbeitslos.
 Eine meiner Ideen, um weiter aktiv am Gesellschaftsleben teilnehmen zu können, ist dieser Blog. Schön, dass Sie hier sind! Vielen Dank für Ihr Interesse.


Meine Bücher...

... aber nur die physischen Exemplare. Ich habe sie zum größten Teil von meinen Eltern geerbt und  erkenne die Titel an den Rückenfarben, weil ich sie seit meiner Kindheit vor Augen habe.

Bei mir machen das Rheuma und die damit verbundene schwindende Kraft in den Händen es nötig, in der Regel zum digitalen Buch zu greifen. Dort müssen keine Buchhälften auseinandergehalten werden. Ein kleiner Tipp oder Wisch reichen aus.

Meine wahre Bibliothek befindet sich demnach auf meinem Rechner, wohl sortiert in einer Calibre-Bibliothek oder in der Onleihe meiner Stadtbibliothek.



AKTUELLES

#NobelprizeforLiteratureWomen


Pearl Buck

(Preisträgerin 1938)

Gemeinfreies Foto: Es zeigt Pearl Buck im Jahr der Verleihung des Literaturnobelpreises 

Pearl Buck wurde am 26. Juni 1892 in Hillsboro, West Virginia, USA geboren. Sie wuchs in China auf, wo ihre Eltern als Missionare dienten. Sie wurde zweisprachig erzogen und sprach sowohl Chinesisch als auch Englisch. Nach mehreren Jahren des Studiums am College in den USA kehrte sie nach China zurück, wo sie bis 1934 lebte. Später zog sie nach Pennsylvania. Pearl Buck war an einer Reihe sozialer Projekte beteiligt. Die wichtigste Unternehmung, der sie neben ihrem Schreiben die meiste Zeit widmete, war die Gründung der Adoptionsagentur Welcome House Inc., die 1949 eröffnet wurde. <weiter>

Weil er bei mir im Regal herumsteht, lese ich den Roman Portrait of a Marriage (1945); Eine Liebesehe, dt. Ursula v. Wiese (1946). Das ist einer der wenigen Romane der Autorin, der nicht in China, sondern in den USA spielt.


Ich lese auch ein aktuelles Buch: 


Olga Tokarczuk: Der liebevolle Erzähler

In diesen Zeiten muss es einfach nochmal die Literaturnobelpreisträgerin von 2018 sein!

Werbung | *REZENSIONSEXEMPLAR* | unbezahlt | unaufgefordert

OLGA TOKARCZUK
Der liebevolle Erzähler.
Vorlesung zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur.
Übersetzt aus dem Polnischen von Lisa Palmes
144 Seiten | Gebunden
€ (D) 16,- | sFr 21,50 | € (A) 16,50
ISBN 978 3 311 10019 5 | Auch als E-Book
lieferbar

Der Kampa Verlag war so freundlich und hat mir das eBook zu dem Werk geschenkt, das er auf seiner Website mit den folgenden Worten anpreist:

Der Nobelpreis für Literatur wurde Olga Tokarczuk für ihre »erzählerische Vorstellungskraft« verliehen, die »mit einer enzyklopädischen Leidenschaft das Überschreiten von Grenzen als Lebensform symbolisiert«, wie die Schwedische Akademie im Oktober 2019 verkündete.

Die Autorin selbst erfuhr »unter den seltsamsten Umständen« von ihrer Würdigung: auf der Autobahn zwischen Potsdam und Bielefeld, irgendwo im »Dazwischen, an einem namenlosen Ort«. Sie könne sich keine bessere Metapher für die Welt, in der wir leben, vorstellen, sagt die Preisträgerin: »Ich frage mich oft, ob es überhaupt noch möglich ist, die Welt zu beschreiben, oder ob wir ihrer zunehmend verflüssigten Gestalt nicht hilflos gegenüberstehen, der Auflösung fester Bezugspunkte und Werte.«

Da konnte Olga Tokarczuk noch gar nicht wissen, was auf die Welt wirklich zukommen würde. Und doch muss sie einem wie eine moderne  Kassandra vorkommen. Hat sie doch in ihrer Literatur beständig gewarnt vor den Folgen des ungezügelten Hin- und Hers der Menschen auf der Erde.

Ich bin jetzt einfach gespannt, was die Autorin in ihrer Verleihungsrede zu sagen hatte, was in dem Essay "Wie Übersetzer die Welt retten" und wie sich die Chronologie der Ereignisse seit dem 10. Oktober 2019  für sie dargestellt hat.


Ich erinnere auf dieser Website an Donia Zeldich, sie wurde mir über das Projekt IRemember Wall von Yad Vashem zugelost. Sie wurde nur 25 Jahre alt. Donia Zeldich wurde in Kiew, Ukraine (USSR), im Jahr 1916 als Tochter von David und Sonia, geb. Freidenberg, geboren. Sie war Angestellte und unverheiratet. Vor dem 2. Weltkrieg lebte sie in Kiew, Ukraine (USSR), ebenso während des Krieges
Sie war ein Opfer der Shoah, und ich möchte, dass sie nicht vergessen wird. 

Unter diesem Link gelangen Sie zur IRemember Wall von Yad Vashem:

<https://iremember.yadvashem.org/>

Was ist das Leben, wenn nicht ein Tanz auf Gräbern?

Olga Tokarczuk: Die Jakobsbücher

Wer bloggt hier?

Mein Name ist Elisabeth Mayer

Seit ich Lesen gelernt habe, interessiere ich mich für Bücher. 

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Noch mehr AKTUELLES

Die Beschäftigung mit dem großartigen Roman der Literaturnobelpreisträgerin 2018, Olga Tokarczuk, führte mich direkt zu der Frage: Wer sind eigentlich die anderen 14 (!) Autorinnen, die mit dem Preis ausgezeichnet wurden? Da passt es gut, dass sich auf Anregung von Sabine Krass unter dem Hashtag

#nobelprizeforliteraturewomen

Lesende finden können, die sich genau mit diesem Thema befassen.

Monatlich wollen wir uns einer dieser Nobelpreisträgerinnen widmen. Los ging es mit der ersten Frau, die den Preis verliehen bekam: <Selma Lagerlöf (1909)>.

<Hier> gehts zum Blog über die Werke der  Preisträgerinnen.


Das kommt hier als nächstes:

  • Marco Balzano: Ich bleibe hier (Diogenes) Veröffentlichung verschoben auf 24.6.2020.
  • Willi Achten: Die wir liebten (Piper)
  • Jan Costin Wagner: Sommer bei Nacht (Galiani Berlin)

Werbung | Leseexemplare

unbezahlt | unbeauftragt 

Die vorgestellten Bücher wurden mir als Leseexemplare von den Verlagen zur Verfügung gestellt. Der Kontakt lief über die Plattform NetGalley.


Archiv Projekte:

#Olgalesen 



!Tipp! 

für die persönliche Auseinandersetzung mit der Corona-Krise:


Werbung | *REZENSIONSEXEMPLAR* | unbezahlt | unaufgefordert

Einatmen. 

Ausatmen. 

Glücklichsein.

Mein Achtsamkeitsprojekt in Listen.

arsEdition

14,00 € [D] / 14,00 € [A]

Erschienen am 24.02.2020

Softcover, 128 Seiten

215 mm x 148 mm

GTIN: 4014489124122

Mein digitales Exemplar habe ich über NetGalley bekommen. Das Buch gibt es aber nicht als eBook.

Die neuesten Posts auf www.rheumaundbuch.de


 

Lesen Sie hier das Neueste


Der Maler

01.04.2020

Die Geschichte beginnt um die Jahrhundertwende im ländlichen Pennsylvania. Es ist Frühsommer, mittags, und William Barton, ein eher unfleißiger Künstler, der von Beruf eigentlich Sohn ist, hat noch nichts gemalt. Er zieht mit Staffelei und Malkoffer durch die Gegend - und findet das für ihn passende Motiv nicht.

Fotos: Pearl S. Buck im Jahr der Literaturnobelpreisverleihung; Dinner für die Nobel-Preisträger der Westlichen Hemisphere 1968. Im Bild: Mrs. Lady Bird Johnson, Pearl Buck, President Kennedy, Mrs. Jacqueline Kennedy, Robert Frost, others. East Room, White House.

Foto: By Aage Remfeldt / Aage Rasmussen (1889-1983) - https://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1928/undset-autobio.html, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6282108

Ingunn in Not

26.03.2020

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